Dhalltë.
Die älteste Erfrischung des Balkans — Joghurt, Wasser, Salz. Seit Generationen eingeschenkt, endlich abgefüllt.
Die älteste Erfrischung des Balkans — Joghurt, Wasser, Salz. Seit Generationen eingeschenkt, endlich abgefüllt.
Joghurt — Wasser — Salz —
Frischer Joghurt, kaltes Wasser und eine Prise Salz, geschüttelt, bis es leicht und fein schaumig wird. Das ist das ganze Rezept. Es schmeckt frisch, sanft salzig und cremig zugleich — irgendwo zwischen Trinkjoghurt und eiskaltem Quellwasser, und wie nichts anderes im Kühlschrank.
Lange vor dem Kühlschrank mussten Hirten die Milch durch die Sommerhitze bringen. Der Joghurt hielt sie lebendig; Wasser und Salz machten daraus ein Getränk für den ganzen Tag.
Jeder schüttelt es nach seinem eigenen Verhältnis — hier etwas dicker, dort etwas salziger — und jeder ist überzeugt, seines sei das richtige. Niemand hat das Rezept je aufgeschrieben, weil es niemand musste.
Auf dem Balkan wurde es nie vermarktet, nie verpackt, nie erklärt. Es war einfach da — auf jedem Tisch, bei jedem Sommeressen, eingeschenkt, ohne zu fragen.
Grilliertes, Burek, ein langes Mittagessen an der Sonne. Auf dem Balkan ist ein Glas Dhalltë neben dem Teller so normal wie Brot — es kühlt und beruhigt alles.
Salz und Protein nach dem Sport, nach der Arbeit, nach einem Tag draussen. Es erfrischt, wie es süsse Getränke nie ganz schaffen.
Direkt aus der Kühlschranktür um elf Uhr nachts. Es braucht keinen Anlass — das ist ja gerade der Punkt.
Schweizer Joghurt mit lebenden Kulturen, Wasser, eine Prise Salz — und die Disziplin, sonst nichts hinzuzufügen. Eine Flasche, 330 ml, vor dem Trinken schütteln, sehr kalt geniessen. Wir haben nichts erfunden. Genau darum geht es.